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Versetzen Sie sich in die Zeit der geheimnisvollen Druiden. Der Archäologische Freilichtpark Havránok enthüllt Ihnen die alten Geheimnisse der keltischen Besiedlung, antike Opferstätten, hölzerne Befestigungen und die Überreste einer mittelalterlichen Burg – alles mit atemberaubendem Blick auf die Wasserfläche des Liptovská Mara.

Archäologisches Freilichtmuseum Liptovská Mara – Havránok

Das archäologische Freilichtmuseum Liptovská Mara – Havránok gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stätten der Liptau. Es entstand mit der Idee, die Ergebnisse der langjährigen Forschung, die hier seit Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Bau des Wasserkraftwerks Liptovská Mara durchgeführt wurde, zu bewahren und der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Im Jahr 1991 wurde diese Burgstätte zum nationalen Kulturdenkmal erklärt.

Derzeit befindet sich hier eine ständige Ausstellung rekonstruierter Objekte aus zwei historischen Perioden:

  • Jüngere Eisenzeit: Besucher können einen Herrensitz mit Töpferwerkstatt und Wirtschaftsgebäuden, ein Heiligtum mit gepflastertem Boden und Opfergrube sowie eine mehrfache Befestigung mit Eingangstoren sehen.

  • Mittelalter: Aus der Zeit des 12. – 16. Jahrhunderts befindet sich hier eine Holz-Erde-Burg mit Befestigung. Darüber hinaus ist in der Nähe des Hafenpiers der ursprüngliche Turm einer der ältesten Kirchen der Liptau, der Kirche der Jungfrau Maria, erhalten geblieben.

Pohľad na Liptovskú Maru zo skanzena Havránok

Výhľad zo skanzena Havránok

Bedeutende Objekte auf dem Burgwall

Befestigung und keltisches Heiligtum Die Burgwälle im Gebiet der Nördlichen Karpaten stellten von der Bronzezeit bis zum Beginn der Römerzeit einen stabilen Ort in der Siedlungsstruktur dar. Die Grundlage der hiesigen Befestigung war ein Wall aus einem Holzrost, der mit Steinen und Erde gefüllt war. Mit dem Einfluss der keltischen Kultur begann man, beidseitig verkleidete Steinmauern und komplexe Systeme von Verteidigungstoren zu errichten.

  • Aus dem 2. – 1. Jahrhundert v. Chr. haben sich zwei Zonen der vorderen verkleideten Sandsteinmauer erhalten.

  • Zwischen diesen Bändern wurde eine steinerne Stele mit einer Feuerstelle und verschiedenen Opfergaben wie Schmuck, Münzen, Getreide, Gefäßen oder landwirtschaftlichen Geräten entdeckt.

  • Den Eingang zum Heiligtum schützte ein halbklammerartiges Torturm aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr., dessen erhöhter nördlicher Teil durch eine Holzkonstruktion verstärkt war und das von innen durch eine terrassenförmige Mauer geschützt wurde. An unzugänglichen Stellen stand eine hölzerne Palisade.

Siedlungshof Der Hof ist ein Beispiel für die Rekonstruktion der Wohnweise im 3. – 1. Jahrhundert v. Chr. Dieser Siedlungsbereich besteht aus mehreren wichtigen Teilen:

  • Wohnstätte: Es handelt sich um ein zweiräumiges Blockhaus auf steinernem Fundament mit einem Satteldach, das mit Schilf gedeckt ist. Im Inneren wurden Spuren einer steinernen Feuerstelle gefunden. Der Raum diente zum Wohnen, für Hausarbeiten und handwerkliche Tätigkeiten.

  • Töpferei: Sie besteht aus einem Unterstand auf Buchenstützen, der mit einer kombinierten Eindeckung aus Schilf und Rinde gedeckt ist. Hier befindet sich ein zweikammeriger Ofen mit einer Vorfeuergrube zum Brennen von Keramik, der in seiner heutigen Form für experimentelle Zwecke genutzt wird.

  • Zum Areal des Meierhofs gehören auch ein Brunnen und weitere Wirtschaftsgebäude.

Neben den in den Informationstafeln erwähnten Objekten birgt der Archäologische Freilichtpark Havránok auch weitere interessante Orte und Geheimnisse, die durch archäologische Forschungen enthüllt wurden.

  • Druidische Kultstätte mit dunkler Geschichte: Die Kultstätte der Kelten wird durch eine hölzerne Säulenreihe ergänzt, die mit Tierschädeln verziert ist. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden in der Opfergrube nicht nur Tierknochen, sondern auch menschliche Knochen mit Spuren von Gewalt und ritueller Opferung gefunden. Die Kelten führten hier magische Rituale durch, um die Götter gnädig zu stimmen (z.B. um Regen herbeizurufen).

Ort der Opferrituale

Ort der Opferrituale

  • Hölzerne Wachtürme: Beim Aufstieg durch das Gelände stoßen Sie auf Wachtürme, die in der Vergangenheit zur Beobachtung der Umgebung dienten. Heute dienen sie als ausgezeichnete Aussichtspunkte, von denen aus man einen herrlichen Panoramablick auf den gesamten Liptauer Mara-See und die Gipfel der Tatra hat.

  • Details der mittelalterlichen Burg: Zur mittelalterlichen Holz-Erde-Burg (Keller des hölzernen Wohnturms und gepflasterter Innenhof) gehört auch ein rekonstruierter Verteidigungsgraben mit Brücke. Diese Burg widerstand im 12. bis 15. Jahrhundert den Hussitenüberfällen und bot den Bewohnern Zuflucht vor Raubrittern.

  • Život a rituály naživo (počas sezóny): Havránok nie je len statickým múzeom. V letných mesiacoch sa areál mení na "živú osadu", kde sa konajú podujatia (napr. Cesta históriou alebo S deťmi za Keltmi). Môžete tu vidieť ukážky starých remesiel, historického šermu, razenia mincí či rekonštrukcie keltských obradov.

 

Kultové miesto Keltov dopĺňa drevené stĺporadie, ktoré je vyzdobené lebkami zvierat.

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